Talus ersetzt individuelle IAM-Lösung durch CoreOne Plattform

Talus Informatik ersetzte ihre hochindividuelle IAM-Lösung durch die mandantenfähige CoreOne Plattform. Damit konnte das Unternehmen Berechtigungsprozesse standardisieren, automatisieren und die Grundlage für eine skalierbare Weiterentwicklung schaffen.
0+
verwaltete Nutzeridentitäten
0+
Kundenorganisationen auf einer Plattform
0x
skalierbare Plattformarchitektur
Ausgangslage

Von einer individuellen IAM-Lösung zur mandantenfähigen Plattform​

Talus Informatik AG betreibt Identity & Access Management für zahlreiche Kundenorganisationen. Die eingesetzte Lösung wurde über Jahre hinweg stark individualisiert und entfernte sich zunehmend vom ursprünglichen Standardprodukt. Dadurch war sie nur noch eingeschränkt wartbar und verursachte hohe Aufwände bei Erweiterungen und kundenspezifischen Anpassungen.

Vor diesem Hintergrund suchte Talus nach einem neuen Hersteller und Integrator, um die bestehende IAM-Lösung durch eine zukunftsfähige Plattform abzulösen.

Unternehmen
Talus Informatik AG

Branche
IT-Dienstleister mit rund 150 Mitarbeitenden

Ausgangslage

Von einer individuellen IAM-Lösung zur mandantenfähigen Plattform​

Talus Informatik AG betreibt Identity & Access Management für zahlreiche Kundenorganisationen. Die eingesetzte Lösung wurde über Jahre hinweg stark individualisiert und entfernte sich zunehmend vom ursprünglichen Standardprodukt. Dadurch war sie nur noch eingeschränkt wartbar und verursachte hohe Aufwände bei Erweiterungen und kundenspezifischen Anpassungen.

Vor diesem Hintergrund suchte Talus nach einem neuen Hersteller und Integrator, um die bestehende IAM-Lösung durch eine zukunftsfähige Plattform abzulösen.

Dinushan Loganayagam
Talus Informatik AG

Die Zusammenarbeit mit ITSENSE war geprägt von offenem Austausch und hoher Flexibilität. Gemeinsam konnten wir eine IAM-Plattform schaffen, die unsere Anforderungen langfristig erfüllt.

Die lösung

CoreOne als mandantenfähige IAM-Plattform

Talus entschied sich für die Einführung der CoreOne Suite (EIAM) als mandantenfähige IAM-Plattform, um die gewachsene Custom-Lösung durch eine standardisierte und skalierbare Architektur zu ersetzen.

Gemeinsam mit ITSENSE wurde eine Plattform aufgebaut, mit der mehrere Kundenorganisationen zentral verwaltet werden können. Standardisierte Rollenmodelle, automatisierte Genehmigungsprozesse und klar strukturierte Integrationen ermöglichen heute eine effiziente Verwaltung von Identitäten und Zugriffsrechten über zahlreiche Systeme hinweg.

IAM-Plattform für über 120 Organisationen und 6000 Identitäten

Mit der CoreOne Suite betreibt Talus heute eine mandantenfähige IAM-Plattform für über 120 Kundenorganisationen. Rund 6.000 Identitäten werden zentral verwaltet, während automatisierte Berechtigungs- und Genehmigungsprozesse den administrativen Aufwand deutlich reduzieren.

Projektstrategie

Schrittweise Einführung einer skalierbaren IAM-Plattform

Talus entschied sich bewusst für eine schrittweise Einführung der neuen IAM-Plattform, anstatt eines vollständigen Systemwechsels zu einem festen Zeitpunkt. Die einzelnen Kundenorganisationen wurden sukzessive auf die neue Plattform migriert, wodurch Risiken reduziert und Erfahrungen aus den ersten Implementierungen direkt in weitere Rollouts einfliessen konnten.

Dieses Vorgehen ermöglichte eine stabile Transformation bei gleichzeitig laufendem Betrieb und schuf die Grundlage für eine nachhaltige Skalierung. Auf Basis dieser Strategie erfolgte die Umsetzung in mehreren klar definierten Phasen.

Projektvorgehen & Umsetzung

Die Grundlage wurde in einem vorgelagerten Konzeptionsprojekt geschaffen. Talus und ITSENSE analysierten gemeinsam die bestehende IAM-Landschaft und definierten die Anforderungen.

Ziel war eine standardisierte und gleichzeitig flexible IAM-Architektur, die unterschiedliche Kundenorganisationen abbilden kann. Eine zusätzliche Anforderung war die dezentrale Verwaltung der jeweiligen Accounts der Kunden durch die unterschiedlichen IT-Verantwortlichen.

Definiert wurden:

  • IAM-Architektur auf Basis der CoreOne Suite
  • Rollen- und Berechtigungsmodell
  • Benutzer- und Genehmigungsprozesse
  • Struktur der mandantenfähigen Plattform
  • Integrationen bestehender Systeme
  • Einschränkung der UI-Funktionalitäten durch kundenspezifische Sicherheitsrollen
  • Versand von Eventbasierten Benachrichtigungen

Die Implementierung erfolgte iterativ über rund ein Jahr, um neue Funktionen kontrolliert zu testen und Risiken zu minimieren. Des Weiteren wurde der Kunde iterativ in die Administration der CoreOne Suite eingeführt. Dadurch wurde ein reibungsloser Übergang in den Betrieb ermöglicht. Zusätzliche wurde den IAM-Verantwortlichen der Talus AG ein breites Toolset an fachspezifischem Wissen übergeben.

Konfigurationen wurden zunächst in einem dedizierten Testsystem umgesetzt, validiert und anschliessend in die Produktivumgebung überführt. So konnte die Plattform kontinuierlich erweitert und gleichzeitig stabil betrieben werden.

Umgesetzt wurden unter anderem:

  • Grundkonfiguration der CoreOne Suite
  • Anbindung des Active Directories als Quellsystem
  • Kundenspezifische Personalisierung der Anwenderoberfläche
  • Aufbau der Mandantenstruktur
  • Einrichtung von Rollen- und Berechtigungsmodellen
  • Entwicklung automatisierter Eintritts-, Mutations-, Austritts- und Genehmigungsworkflows
  • Integration der deklarierten Ziel- und Umsysteme

Ein zentraler Bestandteil war die Integration bestehender Unternehmenssysteme in die neue IAM-Plattform.

Über Konnektoren und Workflow-Anbindungen wurden unter anderem folgende Systeme integriert:

  • Active Directory
  • Exchange
  • Abacus
  • Innosolve
  • SeppMail
  • Ticketing-System

Die Plattform fungiert damit als zentrale Steuerungseinheit für Identitäten und Zugriffsrechte. Benutzerkonten, Rollen und Berechtigungen werden automatisiert über definierte Prozesse erstellt, geändert und entfernt.

Die Plattform wird On-Premise bei Talus betrieben und bildet die zentrale IAM-Infrastruktur für interne Systeme sowie angebundene Kundenorganisationen.

Die mandantenfähige Architektur ermöglicht den Betrieb mehrerer Organisationen auf einer gemeinsamen Plattform bei klarer Trennung von Daten und Prozessen. Zusätzlich wird dadurch die Grundlage für eine bedarfsgerechte Skalierung geschaffen.

Neue Kunden können schneller integriert und Erweiterungen effizient umgesetzt werden – bei gleichzeitig reduziertem Aufwand für individuelle Anpassungen. Durch die während dem Projekt erfolgte Übergabe, kann der Kunde nun die zusätzlichen Integrationen anhand eines standardisierten Vorgehens selbstständig durchführen.

Projekterfahrung

Herausforderungen und Learnings aus dem Projekt

Im Projektverlauf zeigte sich, dass die Anforderungen zu Beginn noch nicht in allen Bereichen klar definiert waren und teilweise erst im laufenden Projekt geschärft werden mussten. Gleichzeitig stellte die technische Komplexität der bestehenden Lösung sowie die begrenzte Verfügbarkeit von Testsystemen zusätzliche Herausforderungen dar, die eine enge Abstimmung und ein iteratives Vorgehen erforderlich machten.

Whitepaper

Reduziere manuellen Aufwand und automatisiere deine IAM-Prozesse.

Erfahre, wie moderne Workflow Engines Berechtigungen, Genehmigungen und Integrationen effizient steuern.

Schrittweise Einführung der neuen IAM-Plattform

Die Einführung erfolgte schrittweise pro Kundenorganisation.

Zunächst wurden drei Kunden gemeinsam mit ITSENSE implementiert. Die restlichen Organisationen werden künftig von Talus eigenständig integriert.

Die Umsetzung erfolgte iterativ mit Test- und Produktionssystemen sowie kontinuierlichen Anpassungen während der Projektlaufzeit.

User Experience - CIAM - Customer Identity Access Management
Zweifach Silber bei den Best of Swiss Software Awards – ein starkes Signal für Swiss IAM Engineering